Athen








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Kaum gelandet, war ich schon verliebt in die griechischen Inseln
Warum kommt jemand auf die Idee, eine Webseite über die griechischen Inseln zu machen, mögen Sie sich fragen. Keine Bange, ich mich manchmal auch. Angefangen hat alles mit einem Flug von Nepal über Bangladesh nach Bombay und von da nach Athen. Grund dafür war, dass wir eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Peking gebucht hatten und nach einigen Monaten im Tibet landeten. Von da war der Entscheid den Himalaja zu überqueren und nach Nepal zu gehen nicht mehr weit. Dort angekommen suchten wir nach einem günstigen Flug. Jung und mutig wie wir noch waren, hatten wir schon bald ein Ticket der legendären Biman Bangladesh Airlines in den Händen. Aller Anfang ist weit Das Flugzeug, eine DC 10, sah aus, wie jedes andere auch und flog schon bald im steilen Bogen über die Sechstausender, die Kathmandu von Bangladesh trennen. Kurz vor der Landung quäckte eine unverständlich Stimme etwas aus dem Lautsprecher, das ich nicht verstand. Ich merkt aber, wie alle Menschen um mich herum sehr nervös wurden und fragte: "was hiess den das vorhin". Wir sollten die Schuhe ausziehen, wurde ich informiert. Jetzt war auch ich nervös. Zum Glück fuhr das Fahrwerk dann doch noch aus und wir landeten in Dakka, der Hauptstadt von Bangladesh. Mit flauem Gefühl im Magen in Richtung Athen Nach einer 10 stündigen Reparatur des Fahrwerks ging es mit einem flauen Gefühl im Magen weiter nach Bombay. Dort wurde der Flieger getankt, ohne dass man uns aussteigen liess. Im Gegenteil, freundlich forderte man uns auf, die Sonnenschutz-Lammellen bei den Fenstern fest zu schliessen. Ich bockte. Die Stewardesse auch. Sie gewann und wir rollten der Startbahn entgegen. Seltsamerweise dauerte dies endlos lange und das Flugzeug wurde ziemlich durchschüttelte. Als der Pilot dann zum Start ansetzte, sprang der Flieger wie ein Känguru über die Rollbahn. Fast schien es, wir starteten auf einer Wiese. Schliesslich hoben wir aber ab und zogen gegen den Himmel. Über Afghanistan zu den griechischen Inseln Ich erfuhr nie, was es mit dem schliessen der Fenster auf sich hatte, was ich aber sehr gut mitbekam, war der Sturm, in den wir kurze Zeit später gerieten. Holpernd und scheppernd zogen wir unsere Bahn durch die dunkle Nacht, während ein Steward ziemlich genau über Afghanistan versuchte mit einem Messer, die Verpflegungsschränke zu öffnen. Kurz vor Athen schüttelte das Flugzeug dermassen fest, dass die Nonnen vor mir in tiefe Gebete versanken. Während ich versuchte, mich selbst zu beruhigen, kam mir ein Artikel über den Absturz einer Swissair Maschine in Athen vor Jahren in den Sinn. Die Landepiste sei viel zu kurz, stand da. Ich erinnerte mich dummerweise sehr genau. Ich schaute aus dem Fenster in die finstere Nacht und schwor mir, falls ich hier heil herunter kommen würde, nie mehr in ein Flugzeug zu besteigen. Man sollte nie schwören! Griechenland liess alles vergessen Als ich dann abends durch die Altstadt von Athen schlenderte und meinen ersten Rezina zu gegrilltem Fisch trank, war alles vergessen. Noch am selben Abend entschieden wir uns, den Stress der langen Reise mit einem Monat Griechenland zu bekämpfen. Das war vor 25 Jahren. Seither führte mich mein Weg, neben vielen anderen Ländern, auch immer wieder auf die Inseln Griechenlands. Umso öfter ich die Inseln bereiste, umso mehr wurde mir bewusst: es gibt kaum eine andere Gegend, wo man so unbeschwert Reisen kann und sich derart gut erholt, wie auf den Inseln, die einst schon Odysseus auf Abwege führten. Wo sonst kann man eine Woche lang ganz alleine an einem Strand lesen, ohne ein einziges Mal gestört zu werden. Meine Lieblingsstrand? Nein, den verate ich nicht, schliesslich will ich dort noch so manches Buch in Ruhe lesen. Das muss Sie aber nicht beunruhigen, es gibt genügend davon und ich bin mir sicher, Sie werden Ihren auch finden. Schon bald. Klaus Frei
Wanderung auf Patmos, Dodekanes, Griechenland Eine unvollständige Liste einiger meiner längeren Reisen:
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Es gibt zwei Personen, die mir da spontan in den Sinn kommen. Der eine heisst "Manolis" und betreibt in der Ortschaft Vathi auf Kalymnos die gleichnamige Pension "Manolis". Er ist auch Taxifahrer, Reisleiter und hat die Wanderwege der Insel gemacht. Er weiss viel zur Geschichte von Kalymnos und den umliegenden Inseln.
Manolis erreicht man unter:
+30 (22430) 31300
oder per Handy unter
+30 (946) 827839
Wenn ich mich richtig erinnere, hat mir auch der Wirt "Yannis", der Pension Rita auf Telendos einige Geschichten über Imia erzählt. Er ist dort aufgewachsen und lebt auf Telendos, hat aber auch ein Haus auf Kalymnos und viel Wissen zu den Inseln. Telefonnummer kann ich leider nicht bieten.
Mit freundlichen Grüssen
Klaus Frei
PS: und lassen Sie es mich mal wissen, was daraus geworden ist.
ich suche Ansprechpartner auf Kalymnos, die kundig sind über den griechisch-türkischen Inselstreit Imia. Würde mich sehr freuen, wenn Ihnen dazu jemand einfiele.
Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen
Burkhard Vorländer