







| Leros |
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Die griechische Insel Leros
Einwohner: 8200
Leros liegt auf der Schiffsroute zwischen Kos und Samos und wird von diversen Fähren angelaufen. Am schönsten ist die Fahrt auf der alten F&B Lebendige Insel Leros ist eine lebendige Insel mit einigen schönen Stränden, ob man ruhig schläft ist aber abhänig davon, wo man sein Nachtquartier aufschlägt. Ruhigere Unterkünfte findet man vor allem in Panteli. Ideal ist die Insel für Leute, die einerseits zwar Ruhe suchen, andererseits sich aber auch gerne unter Leute mischen. Schon die für eine griechische Insel hohe Bevölkerungsdichte von rund 111 Menschen pro Quadratkilometer zeigt, dass hier mehr los ist, als etwa auf Lipsi, wo nur ein paar hundert Menschen leben. Im lebendingen Ort trifft man sich abends in den Cafés und diskutiert das Welt- und Inselgeschehen. Oft kommen dann noch Bekannte der umliegenden, kleineren Inseln mit Ihren Schiffen auf ein Glas Wein vorbei. Dabei kann es manchmal ganz schön laut werden. Aber immer ist die Stimmung ausgelassen, freut man sich Menschen zu treffen. Geeignet für: Historiker, Schwimmer, Partygänger,Grösse: Fläche: 74 Quadratkilometer, Bevölkerungsdichte: 111 EW. pro km2
Natur: Leros ist eine relativ flache Insel. Die höchste Erhebung ist der Berg Skoumbardos mit 327 Metern Höhe. Es gibt dafür einige schöne Strände auf der Insel. unter anderem die Naturstrände von Agia Marina, Alinda, Krithori, Panteli, Vromolithos, Partheni, Lakki, Xerokambos und Goruna. Es lassen sich auch schöne, wenn auch nicht allzu lange, Wanderungen unternehmen. Einziger Nachteil ist leider das anwesende Militär, dem man aber gut ausweichen kann. Geschichte: Die ersten Bewohner von Leros waren die Carians, die Leleges, die Phönizier und die Kreter. Später eroberten die Dorianer die Insel und sogar Homer soll auf Leros geschrieben haben. Vielleicht fällt Ihnen da ja auch der eine oder andere kluge Satz fürs Reisebuch ein, wer weiss! Während des persischen Krieges wurde Leros Mitglied der "Athens Alliance". Die Inselbewohner erzählen heute gerne von berühmten Menschen, welche die Insel schon damals besuchte hätten. Der tiefe und sehr sichere Hafen war aber dazu garant dafür, dass Leros ein wichtiger Punkt der Schifffahrt wurde. Während der Byzantinischen Periode vereinigte Konstantin der Grosse Leros mit Samos. Zu dieser Zeit wurden einige grosse Kirchen auf der Insel gebaut, wie auch die Burg und die Kirche Panayia über Platanos. Eine zweite Burg, das Paliokastro, wurde bei Lepides erstellt, ist heute aber eine Ruine. 1314 wurde die Insel von den Rittern des St. John auf Rhodes eingenommen bis die Türken die Inseln übernahmen.1912 wurde die Leros dann von Italien eingenommen und als Marinebasis ausgebaut. Davon zeugen noch heute einige in faschistischer Architektur erbauten Gebäude im Hafen. Während des zweiten Weltkrieges eroberten schon bald die Engländer die Insel für kurze Zeit, mussten sie aber wieder Deutschland überlassen. 1945 übernahmen die Briten erneut das Zepter und übergaben die Insel erst 1948 dem heutigen griechischen Staat. Unterkünfte: Das Tourismusbüro von Leros spricht heute von rund 3000 Betten auf der Insel und verspricht jedem ankommenden ein Bett, ohne vorherige reservation! Ab Mitte Juli bis Ende August ist dies aber nur hardgesottenen zu empfehlen oder all jenen, denen es egal ist, mal eine Nacht am Strand zu verbringen. Wie üblich stehen zahlreiche Zimmervermieter bei der Ankunft am Hafen. Oft bekommt man hier sehr günstige Zimmer. Immer nach dem Preis fragen, bevor man sich abschleppen lässt. Griechen sind zwar sehr ehrliche Menschen, aber vielleicht entpuppt sich das einfach Zimmer bei der Ankunft als Viersternehotel, das man ja gar nicht wollte.Restaurants: Auf Leros gibt es eine Unmengen von Tavernen und Cafés. Einige seien hier erwähnt: Panteli: Psaraopula: Tische direkt am Strand, Frühstück und Abendessen mit Blick auf die Küste von Kalymnos Restaurant Drosia: Fotini, der Besitzer, kocht für seine Gäste Cafeteria Castelo: Etwas schicker und lebendiger. Im Sommer organisiert man hier Live-Musik Michalis and Maria: günstiges und urchiges Fischrestaurant Zorbas: eines der ältesten am Platz Agia Marina: Windmill: wie der Name schon sagt, liegt es bei der alten Windmühle Gurna: Akrogiali ist eine authentische, griechische Taverne Lakki: Woodys, wenn es wieder mal Pizza sein muss Fähren: Flüge: Leros besitzt einen Flughafen, der aber nur von lokalen Fluggesellschaften angeflogen wird. Beste Verbindung ist über den internationalen Flughafen von Kos und dann mit der Fähre nach Leros oder via Athen und Piräus, was allerdings eine längere Schifffahrt bedeutet.Ämter:
Long 37° 9′ N, Lat 26° 51′ O
Weitere Informationen zu Leros Text:
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