Kos
Kos

Ro DeutschKos, die Insel des Hyphokrates

Einwohner: 25.000

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Die Insel Kos ist Partyinsel und Familieninsel zugleich. Wer Ruhe sucht, sollte die gleichnahmige Stadt meiden und sich nach Mastihari begeben. Und doch, ein Besuch ist die lebendige "Metropole" der Insel von Hippokrates auf jeden Fall wert. Den Reisenden erwartet in Kos-Stadt buntes Treiben, den Baum unter dem Hippokrates gelehrt hat und die Möglichkeit einen Trip in die Türkei zu machen.

Kos, die Insel mit Widersprüchen

Kos hat einen besonderen Stellenwert in der Inselgruppe der Dodekanesen. Es liegt ziemlich genau in deren Mitte und wird sehr oft und vor allem auch schon früh im Frühling und bis spät im Herbst aus Europa angeflogen. So ist Kos immer ein idealer Ausgangspunkt für die umliegenden Inseln Nisyros, Tilos, Kalymnos, Patmos, Lipsi, Arik und Paros. Unzählige Fähren verlassen zudem die Häfen von Kos, sodass sich fast immer eine Verbindung findet, will man die Dodekanesen erkunden.

Kos ist aber auch die Insel, die für mich in einem Widerspruch steht. Zum einen freut mich die lebendige Stadt-Kos mit ihrem ausgeprägten Nachtleben und auch die schönen Strände sind nicht zu verachten, zum anderen ist die Insel von unzähligen Moped-Fahrern überwuchert, die mit lautem geknatter die ganzen Nächte durch die Gassen fahren. Oft ist es in Kos-Stadt unmöglich einen ruhigen Schlaf zu finden. Aber es gibt zum Glück einen Ausweg. Man such sich einen der Ruhigen Orte wie Mastihari und fährt ab und zu selber per Moped, Mietauto oder mit dem Bus in die Stadt. So hat man das Leben und (fast ganz) auch die Ruhe.

     

 

Geeignet für:

Strandleben, Party, Ausgehen, Clubferien, Einkaufen, Schwimmen, Surfen, Essen, Leute treffen, Familien

Grösse:

Kos hat eine Länge von 40 Kilometer und eine Breite von und 8 Kilomer. Mit einer Fläche von 290 Quadratkilometern gehört die Inseln zu den grösseren Inseln unter den griechischen Inseln. Der höchste Berg auf Kos it der Berg Dikeos 875 Meter über Meer.


Kos, Insel mit Widersprüchen auf einer größeren Karte anzeigen

Natur:

Kos is eine langgestreckte, schmale Insel die in der Mitte einen Bergzug entlang der Westküste aufweist. Auf der Insel wird noch ausgiebig Landwirtschaft betrieben, da sie genügend eigenes Wasser hat. Auf beiden Seiten der Insel ziehen sich lange, sehr schöne Sandstrände der Küste entlang. Das Wasser ist allerdings nicht so klar, wie man es sich von kleineren Inseln gewohnt ist. Trotzdem finden sich vor allem in der Vor- und Nachsaison noch ruhige, fast schon einsame Plätzchen am Strand. Dies gilt allerdings nicht für en Bereich um Kos-Stadt, wo die meisten Menschen der Insel leben. Dort herrscht hektisches Treiben und für eine Insel starker Verkehr.

     

Sehenswürdigkeiten:

  • Brinna, ein antikes Gebäude mit unterirdisches Quell-Gebäude mit intaktem Zugang.
  • Hippokrates-Muesum
  • Das Internationale Hippokratische Institut
  • Die Johanniterfestung Neratza in Kos-Stadt
  • Die Platane des Hippokrates in Kos-Stadt
  • Ausgrabungen in Kos-Stadt
  • Gymnasion, Decumana, Haus Europa und Odeon in Kos-Stadt
  • Das Ausgehviertel in Kos-Stadt
  • Die Embros-Therme, eine Thermalquelle im offenen Meer am östlichen Ende der Insel
  • Das Bergdorf Zia
  • Das Geisterdorf Agios Dimitrios, zwischen dem Asklepieion und dem Dorf Zia
  • Die Burgruine Paleo Pyli mit einem verlassenen Dorf
  • Der Salzsee Alykes
  • Überreste eines Asklepieion
  • Das Badedorf Mastihari

Geschichte:

Die Insel wurde  zuerst durch die Karer kolonisiert. Die griechischen Dorier drangen zweimal im 11. Jh. v. Chr. in Kos ein und traten später dem attischen Seebund, der die Perser vertrieb. Kos soll auch der Geburtsort von Hippokrates sein, auf den noch heute die Ärzte der westlichen Medizin ihren Eid schwören. In Kos Stadt steht ein alter, mit Eisenstangen befestigter Baum unter dem der Gelehrte einst seine Schüler unterrichtet haben soll. Bereits im Jahr 366 v. Chr. wurde die heutige Stadt Kos gegründet. Sie war zuerst Teil des Römischen Reiches und später des Byzantinischen Reiches. Die Insel wurde auch durch die Venezianer erobert, die sie dann widerum an die Johanniter verkauften. Zweihundert Jahre später drohte den Rittern eine türkische Invasion und sie verliessen die Insel. Kos wurde darauf für 400 Jahre Teil des Osmanischen Reichs, bis die Insel 1912 unter dem Namen Coo an die Italiener ging.

Unterkünfte:

Unzählige Hotels und Pensionen befinden sich in Kos. Vor allem die Orte Mastihari und Kos-Stadt bieten viele Unterkünfte für Individualreisende. Um sie hier alle aufzuzählen sind es schlicht zu viele. Wir werden aber einige Tipps und Tricks zur Hotelsuche angeben.

Restaurants:

Kos hat sehr viele gute Tavernen, Restaurants, Bars und Diskotheken. Am besten geht man durch die Strassen und sucht sich, was einem am besten gefällt.

Fähren:

Kos Stadt:

Abfahrt der Fähren hinter der antiken Festung am Hafen (Flying Dolphin weiter ostwärts).

Tägliche Fähren, (konventionelle Fähren, Katamarane und Flying Dolphins) nach Piräus, Rhodos und Kalymnos.

Mehrmals wöchentliche Fähren nach:

In Richtung Samos: Patmos, Paros, Lipsi, Arki, Agathonisi, Samos

In Richtung Rhodos: Nisyros, Tilos, Symi, Rhodos, Kastellorizo

In Richtung Piräus: Astypalea und viele weiteren Inseln in den Kykladen, wie Santorin, Ios, Sifnos, Sikonos

Mastihari:

Tägliche mehrere Fähren nach Kalymnos. Erste Fähre sehr früh am Mogen, letzte Fähre gegen Mitternacht.

 

Long 36.815278, Lat 27.110278

Text: © inselhuepfen.ch

 

 


 


 

 

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