Chalki
Chalki

Die griechische Insel Chalki

Einwohner: 300

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Die hügelige Insel Chalki liegt zwischen Rhodos und Kastellorizo. Gleich vier kleine Berge gibt es zu besteigen. Ansonsten findet man auf Chalki viel Ruhe und Erholung.

Insel der Erholung

Chalki gehört zur Inselgruppe der Dodekanes und liegt rund 9 Kilometer vor Rhodos und wird hauptsächlich von britischen Touristen besucht. Die Architektur hebt sich von der üblichen griechischen Bauweise ab. Wie in Symi hat es viele im neoklassistischen Baustil erichtete Gebäude, die zudem bunt bemalt sind.

Geeignet für:

Aussteiger, Wanderer, Badefreunde, Schwimmer, Ruhe-Suchende, Individualisten

Grösse:

37 Quadratkilometer. Die höchsten Berge sind: Maistros mit 593 m und Profitis Ilias mit 578 m.

Natur:

Leider sind die Zeiten vorbei, als Chalki bewaldet war und es genügend Wasser für rund 8000 Bewohner gab. Heute ist die Insel wie so viele ausgetrocknet und bezieht sein Wasser durch ein tägliches Wasserschiff. Vier Berg, will man sie so nennen, gibt es auf Chalki. Der höchste ist Maistros (593 m), im folgen Profitis Ilias (578 m), Elias (518 m) und Kapnikari (501 m).

Heute ist Chalki wie so viele griechsiche Inseln sehr trocken und steinig. Trotzdem kann man sehr schöne Wanderungen über die Hügel unternehmen. Der Ausblick über das endlose Blau der Ägäis entschädigt für vieles. Wer zudem schon mal versucht hat, in den heissen Sommermonaten 600 Höhenmeter zu gehen, stört sich kaum mehr daran, dass die Berge nicht höher sind. Schöner ist das Wandern aber in der Vor- und Nachsaison.

Zum Baden eignen sich die Strände Poantamos (Sonnenliegen und Taverne), Ftenayia (Kies mit Taverne) und Aretta (kleiner Sandstrand mit Boot zu erreichen oder für erfahrene Wanderer).


Größere Kartenansicht

Geschichte:

Während der Antike lebten auf Chalki rund 8000 Menschen. Sie gehörte, wie Rhodos, bis 1204 zum Byzantinischen Reich. Von 1523 bis 1912 war die Insel Teil des Osmanischen Reichs. Seit dem 7. März 1948 gehört sie zum heutigen Griechenland.

Lange Zeit verdienten die Einwohner von Chalki, wie die Leute auf Symi und Kalymnos ihr Geld mit Schwammtauchen. Als dieses Geschäft mit dem Beginn der Herstellung von künstlichen Schwämmen nachliess, verliessen viele Einwohner die Insel und wanderten in die USA aus.

Heute ist Chalki, wie viele andere Inseln, vom Zerfall gezeichnet. Hauport ist der Ort Chalki. Die übrig gebliebenen rund 300 Einwohner verdienen ihr Geld mit dem Tourismus als nahezu einzige Einkommensquelle.

Sehenswert:

In Pefkia kann man die Überrest des Apollo Tempels bewundern. Interessant auch die Ruinen des Johanitterkastells und die Klöster Taxiarch Michael und St. John Alargas oder die St. Nikolaos Kirche mit vielen Ikonen und einem sehenswerten Altar.

Unterkünfte:

Viele Unterkünfte auf Chalki sind vom britischen Reiseunternehmer Laskarina gebucht. In den Sommermonaten ist es deshalb kaum möglich ohne Buchung eines der wenigen Zimmer zu ergattern. Es gibt aber immer Zimmervermieter, die sich dem Druck der Veranstalter entziehen und Ihnen gerne ein Zimmer anbieten.

Zimmer:

Captain's House Rooms
Adelais * Paola Rooms

Studios:

Argirenia Studios

Hotels:

Es gibt auf Chalki einzig das Hotel Halki

Restaurants:

Einige wenige Tavernen und Cafés laden zum gemütlichen Essen und Trinken.

Telefonnummern:
Hafenamt: 45220
Post: 45222
Bürgermesiteramt: 45207

Fähren:

Rhodos:

Kamirou Scala: Eine kleine Fähre verbindet den Ort Kamirou auf Rhodos täglich in ca.  Stunde mit Chalki
Rhodos Stadt: zwei mal wöchentlich eine Fähre nach Athen, die in Chalki stoppt.

Athen: Die Lane Lines verbindet Chalki zwei mal wöchentlich mit der Hauptstadt

Flüge:

Auf Chalki gibt es keinen Flughafen. Am besten erreicht man die Insel über den internationalen Flughafen von Rhodos oder man nimmt die lange Schiffsreise auf sich und fliegt nach Athen. Ein andere gute Möglichkeit ist ein Flug auf die Insel Kos und von dort mit der Fähre nach Chalki. Dabei kommt man an den Inseln Nisyros, Tilos und Symi vorbei, die alle auch ein Besuch wert sind.

 

Long 36° 14′ N, Lat 27° 34′ O

Text: © inselhuepfen.ch

 


 


 

 

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